Steine am WegSteine am Weg

Es ist Sommer. Urlaubzeit. Man ist viel draußen unterwegs und verbringt auch mal ein paar entspannte Tage am See, am Bach oder in den Bergen. Während die Erwachsenen gern einfach mal nur die Augenblicke genießen, sind vor allem die Kinder immer auf der Suche nach perfekten Andenken. Ein buntes Sammelsurium aus kleinen, großen, runden, flachen, kantigen, … Steinen findet dann den Weg in die Badetasche oder den Rucksack.

Zuhause ausgepackt, stellt sich dann aber die Frage, was man mit den ganzen Schätzen nun macht. Wenn ihr sie nicht einfach nur in einer Ecke verstauben lassen wollt, hat Yippy euch deshalb vier kinderleichte Beschäftigungsideen mitgebracht. Diese machen Spaß und fördern ganz nebenbei auch noch Ausdauer, Konzentration, Kreativität und Feinmotorik.

 

Zu allererst machen wir eine kleine Waschanlage. Diese kleine, aber feine Beschäftigung eignet sich sowohl für drinnen, als auch für draußen und auch schon jüngere Kinder können aktiv dabei sein. Was ihr braucht ist lediglich ein Tablett, ein kleines Gefäß mit Wasser, 2-3 Pinsel und verschiedene gesammelte Steine. Hier könnt ihr in Anzahl, Form und Größe je nach Alter und Ausdauer der Kinder variieren. Aufgabe ist es nun, die Steine vorsichtig rundherum mit einem Pinsel zu befeuchten, sodass sie an den nassen Stellen dunkler werden. Größere Kinder können auch mal versuchen Muster aufzumalen.

 

Nun präsentieren sich eure kleinen Steine in einer bunten Parade. Jeder für sich ist ja einzigartig, aber gemeinsam ergeben sie ein tolles Bild. Das Ganze funktioniert ganz einfach auf Papier, als übergroßes Bild z.B. auf der Terrasse oder wie in unserem Fall auf einer kleinen Tafel. Diese hat den Vorteil, dass man immer wieder und ganz schnell neue Linien und Formen aufzeichnen kann. Am Anfang beginnt ihr am besten mit einzelnen Punkten, geraden Strichen, Zickzacklinien oder einer Spirale, aber der Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Die Aufgabe der Kinder ist es nun die Linien mit den Steinen nachzulegen.

 

Jetzt begeben wir uns mal aus der Horizontalen in die Vertikale. Für diese Beschäftigung sind eher flache Steine von Vorteil, denn auch sie erfordern schon genug Geduld und Feingefühl. Für unsere Steintürmchen gibt es mehrere Spielvarianten. Entweder jeder versucht einfach für sich alleine die Steine aufeinander zu stapeln ohne das sie umfallen oder ihr macht z.B: ein gemeinsames Spiel daraus. Jeder darf sich dann 3-5 Steine aus einem bereitgestellten Körbchen auswählen und es wird reihum versucht den Steinturm immer um eins zu erhöhen. Fällt er um, muss der betreffende Mitspieler die Steine zu sich nehmen. Wer hat als erstes keine Steine mehr? Oder heißt eure Challenge vielleicht sogar wie hoch können wir den Turm gemeinsam bauen? Egal wie, Steintürme bauen macht neben der Geduldsprobe auch mächtig Spaß und achtet mal drauf, bei der nächsten Bergwanderung oder beim Baden im großen Flussbeet, seht ihr vielleicht auch die eine oder andere XL Variante davon.

 

Zu guter Letzt, lassen wir uns von den Steinen tolle Geschichten erzählen. Vielleicht habt ihr auch schonmal von sogenannten Erzählsteinen gehört. Wir machen sie uns selbst, indem wir ein paar schöne Steine aussuchen und am einfachsten mit Acrylmalstiften ein paar schöne Symbole oder kleine Bilder draufmalen. In unserem Fall ist dies ein kleiner Yippybär, ein Apfel, eine Biene, ein Baum, eine Wiese, … Nun werden die Steine aufgelegt und anhand der Bilder eine Geschichte erzählt. Und ist eine Geschichte zu Ende erzählt, können die Steine wieder neu angeordnet werden und der Erzählspaß beginnt von vorn.

 

„Es war einmal ein kleiner Bär, er hieß Yippy. Er liebte es auf der bunten Blumenwiese im Yippyland herumzuhüpfen und mit seiner Freundin, der kleinen Biene Summ, zu spielen. Jeden Tag trafen sie sich unter dem großen Baum. …“


Viel Spaß und YIPPY YEAH!