Krasse KresseKrasse Kresse

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Dauer: ca. 1 Woche
Alter: 3-8 Jahre
Spaß-Faktor
Lern-Faktor
Chaos-Faktor

Dein Kind bekommt von dir ganz viel Liebe, leckeres Essen, Trinken und Sonnenschein zum Großwerden – und was brauchen Pflanzensamen zum Wachsen? Finde es gemeinsam mit deinem Kind in diesem Experiment heraus!

 

Warum das Yippy mag: 

Dein Kind lernt mit diesem Experiment, Verantwortung zu übernehmen und bei einer Sache am Ball zu bleiben.

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Das brauchst du dazu

  • 4 kleine Töpfe (Alternative: Gläser, leere Eierschalen)

  • Erde

  • Watte (Alternative: zerrupfte Kosmetikpads, Küchenpapier)

  • Pappe

  • Kressesamen (Alternativen: Katzengras, Weizen)

  • Wasser (am besten im kleinen Sprüher)

  • Stifte

  • und... etwas Geduld, bis die Samen keimen

 

Hast du daran gedacht? 

 

Kressesamen wachsen nach 3 bis 5 Tagen – das ist für kleine Gärtner schon eine Ewigkeit! Überlege, wie du dein Kind mit Neugier bei der Sache behältst: Bastelt ein Forschertagebuch und macht jeden Tag ein Foto. Irre, wie schnell eine Pflanze wächst und wie langsam ein Mensch.

 

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Tipp von Yippy

Lass deinen Nachwuchs ein Glas mit bunten Transparentpapieren bekleben und dort hinein Kressesamen säen. Damit bastelt ihr ein wunderschönes Geschenk. Nach dem Gärtnern kann ein Teelicht im Glas brennen und bunte Schatten an die Wand zaubern.

Und so geht's

 

1. Krasse kleine Kerle

 

Weiß dein Kind, was es braucht, um aus den winzigen Samen grüne Pflanzen zu zaubern? Die Zutaten versteckst du dazu vorerst.

Nun nehmt ihr vier kleine Töpfe. Darauf malt ihr eine Sonne, Erde, Regen und ein weißes Wattewölkchen – je nachdem, was später in den Topf hineinkommt.

 

 

2. Lieber Sonne, lieber Regen?

 

In Zukunft müsst ihr es für die Samen regnen lassen.

Mit der Gießkanne? Besser nicht. Warum? Weil auch die Samen ertrinken können.

Lass dein Kind weiter überlegen: Wie fühlt sich ein sanfter Regenschauer an? Diesen mögen die kleinen Samen.

Sprühen ist deshalb besser als Gießen. Lass es dein Kind mit gefärbtem Wasser und einem Wattepad ausprobieren. Gegossen ist schnell zu viel oder nur an einer Stelle. Mit einem kleinen Sprüher erlebt die Erde einen sanften, breitflächigen Frühlingsregen.

 

Jetzt geht es ans Befüllen der Töpfe:

 

Topf 1 (Erde): Erde rein, Samen drauf und mit Wasser besprühen

 

Topf 2 (Watte): Watte rein, Samen drauf und mit viel Wasser besprühen (saugt stark)

 

 

Topf 3 (kein Regen): Erde rein, Samen drauf

  • Dieser Topf bekommt an keinem einzigen Tag Wasser

 

Topf 4 (keine Sonne): Erde, Samen drauf, mit Wasser besprühen und dauerhaft mit Pappe abdecken

 

Stellt alle Töpfe bei Zimmertemperatur ans Fenster.

 

 

3. Es regnet, es regnet...

 

Dein kleiner Kressezüchter muss nun täglich Wasser auf die Saat regnen lassen (außer beim „kein Regen“-Topf!). Vereinbart dazu eine feste Zeit, zum Beispiel nach dem Frühstück – erinnere dein Kind daran!

 

Und jetzt: Viiiel Geduld haben. Omi spricht mit ihren Pflanzen … wachsen sie davon schneller?

 

 

4. Ich seh' was Grünes!

 

Tag 5: Daaaa … ganz zart, ich seh' ein kleines grünes Etwas: Endlich wächst ein Keimling!

Interessant: Ohne Sonne und Regen wächst in Topf 3 und 4 gar nichts.

Tag 8: Jetzt darf dein Knirps ernten: Am besten schmeckt Kresse zu einem gesunden Frühlingsaufstrich aufs Brot. Probiert doch mal mein Rezept aus – und dazu ein leckerer Saft! 

Jetzt kannst du dein Kind kräftig loben: „Das hast du ganz allein gemacht – prima!“

 

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Yippys Tipp zum Schluss

Kresse ist echt krass: Die wächst sogar auf Küchenpapier! Schneidet dazu aus Küchenpapier Herzen oder Sterne und lasst Kresse darauf wachsen. Das sieht richtig cool aus und alle Partygäste werden beherzt davon naschen.